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Fachinformationen zur Sozialarbeit

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3.4. Mobbing

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3.4. Mobbing 

Schüler mit Autismus-Spektrum-Störung sind oft „perfekte Opfer“, da sie eine 
Reihe   von   Angriffspunkten   bieten.   Sie   sind   häufig   Außenseiter,   zeigen   wenig 
soziales Verständnis, nehmen alles wörtlich, sind sozial nicht angebunden, haben 
keinen Schutz und wehren sich nicht oder wehren sich zu stark. Demzufolge kann 
Mobbing ein Auslöser von Aggressionen sein, wobei das eigentliche Opfer zum 
vermeintlichen Täter wird und es zu einer Opfer-Täter-Konfusion kommt.

Schüler   mit   Autismus-Spektrum-Störung   kommen   gar   nicht   auf   die   Idee,   das 
Verhalten der Mitschüler sei nicht normal. Lehrkräfte haben  hier deshalb eine 
besondere   präventive   Aufgabe:   Sie   müssen   die   Interaktionsprozesse   genau 
beobachten  und  sensibel  für  physische  und   psychosomatische  Anzeichen   von 
Mobbing sein. 

Wird   Mobbing   beobachtet,   muss   umgehend   schulisch   durch   ein   eindeutiges 
System von Regeln gehandelt werden. 

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