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Fachinformationen zur Sozialarbeit

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2.3.5 Fein- und Grobmotorik

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Beobachtetes Verhalten

 Handlungsmöglichkeiten

Organisatorische Rahmenbedingungen

Bereitschaft zur Erklärung

Schwierigkeiten beim flexiblen Umgang mit 
Regeln

Ausnahmen als Teil des Alltags 
zulassen

wenig Flexibilität beim Umgang mit 
Ausnahmen/Veränderungen im Alltag

Veränderungen – wenn möglich – 
ankündigen, auf jeden Fall begründen 
und begrenzen („Für heute gilt ...“)

Grob- und Feinmotorik

Beobachtetes Verhalten

 Handlungsmöglichkeiten

Organisatorische Rahmenbedingungen

Auffälligkeiten in der Körperkoordination, 
Grobmotorik und Gleichgewicht

Information der Mitschüler, 
Formulierung von Erwartungen an 
deren Verhaltensweisen

Schwierigkeiten im Sportunterricht beim 
Umgang mit dem Ball oder anderen Klein- 
und Großgeräten, Angst vor Höhe, 
Geschwindigkeit

Hilfen anbieten (z. B. durch 
Mitschüler)

alternative Aufgabenstellungen

in kleinen Schritten ermutigen, sich 
auszuprobieren

zieldifferente Anforderungen im 
Sportunterricht (siehe 
Nachteilsausgleich)

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Beobachtetes Verhalten

 Handlungsmöglichkeiten

Organisatorische Rahmenbedingungen

Auffälligkeiten in der Feinmotorik
z. B. Auge-Hand-Koordination beispielsweise 
Schwierigkeiten beim Schreiben (Form, 
Geschwindigkeit, Abschriften); 
Schwierigkeiten beim Umgang mit 
Werkzeugen, Schere, Geodreieck und Zirkel

mehr Zeit geben

verkürzte Texte schreiben

größere Lineatur zulassen

Alternativen ermöglichen, z.B. Laptop

Exaktheitstoleranz vergrößern

Ersatzaufgaben

Sensorische Auffälligkeiten

Beobachtetes Verhalten

 Handlungsmöglichkeiten

Organisatorische Rahmenbedingungen

ggf. übersteigerte oder verminderte 
Reaktionen auf taktile, visuelle, auditive, 
motorische, olfaktorische, gustatorische 
Reize 
  

Informationen über störungsbedingte 
Abweichungen einholen

Entwicklung eines individuellen 
Maßnahmenkataloges, Schaffung 
eines „Wohlfühlplatzes“ im 
Klassenraum

Beispiele:
Überempfindlichkeit bezogen auf Geräusche 
– Empfinden von Geräuschen als Schmerz 
(summende Neonröhren oder Computer, 
laute Arbeitsphasen)

Ausschalten/Verringern der 
Geräuschquellen

Schaffung eines alternativen 
Arbeitsplatzes  

Überempfindlichkeit auf visuelle Reize – 
Lichtarten können als Schmerz erlebt werden

geeigneten Arbeitsplatz finden mit 
wenig visuellen Reizen

Reaktion auf Berührungen (nur selbst 
ausgelöster Körperkontakt wird zugelassen)

Berührungen sprachlich begleiten, z. 
B. Abklatschen einüben, Kontakte 
vorbereiten 

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