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Fachinformationen zur Sozialarbeit

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2.3.2 Kommunikation

Kommunikation

Beobachtetes Verhalten Handlungsmöglichkeiten
 Organis. Rahmenbedingungen
kaum Verständnis für nonverbale Signale
beim Sprechen
• eindeutige, ruhige Sprache
• Handlungsanweisung ohne Gestik
und Mimik
wortwörtliches Verständnis von Sprache
kein/wenig Verständnis für Witz/Ironie
• in einfachen und kurzen Sätzen
sprechen
• Aussagesätze statt Fragesätze
• Metaphern und Ironie vermeiden
• verschiedene Deutungsmöglichkeiten
einer Situation verbalisieren
zwanghafte Gesprächsthemen /
Kommunikationsmuster, die immer wieder
eingebracht werden
• (begrenzte) Zeiten vereinbaren, in
denen über das Thema gesprochen
wird
• Lieblingsthemen als Verstärker /
Belohnung einsetzen
Monologisieren • Vereinbaren eines Signals, durch das
der Redebeitrag beendet wird (Geste,
Signalwort)
auffallend lautes, leises oder schnelles
Sprechen
• Lautstärke / Geschwindigkeit
visualisieren in Form einer Skala
fehlende Reaktion auf Aufforderung, die an
Gruppe gerichtet ist
• direkte Ansprache unter Nennung des
Namens
• Arbeitsaufträge an der Tafell/ am
Whiteboard verschriftlichen /
visualisieren
• Vereinbaren eines visuellen Signals,
das die Aufmerksamkeittfokussiert
• Nachfragen, ob Arbeitsauftrag
verstanden ist(„Was musst du tun?“,
„Was machen die Mitschüler?“)
Fehlende mündliche Mitarbeit • Meldeliste (Anzahllvon inhaltlich
relevanten Meldungen festlegen)
• Zur Mitarbeittauf ordern
• Rednerliste zur emotionalen
Vorbereitung eines mündlichen
Beitrags („Nach Peter rufe ich dich auf“)
• Ggf. ist es nötig und möglich, mündliche durch schriftliche
Leistungen zu ersetzen (Nachteilsausgleich)
• Lob für jede mündliche Beteiligung
Schwierigkeiten beim Herstellen und Halten
von Blickkontakt
• Akzeptanz des Verhaltens als Teil des Störungsbilds


 

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