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Fachinformationen zur Sozialarbeit

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2 Unterricht und Erziehung

Die Förderung der Kinder und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung ist 
grundsätzlich   Aufgabe   aller   Schulformen.   Da   die   Unterschiedlichkeit   der 
Ausprägung der autistischen Verhaltensweisen eine individuelle Ausrichtung der 
pädagogischen Maßnahmen erfordert und Erziehungsziele, unterrichtliche Inhalte 
und Methoden an der Individualität und an den pädagogischen Bedürfnissen des 
einzelnen   Schülers   und   seines   Umfelds   anknüpfen   müssen,   stellen   sich   den 
Lehrkräften besondere pädagogische Herausforderungen. Diese können oft nur in 
Vernetzung mit anderen Diensten bewältigt werden.
Schüler mit Autismus-Spektrum-Störung zu unterrichten und zu erziehen ist eine 
gemeinsame   Aufgabe   von  Eltern,   Lehrkräften,   Pädagogischen   Mitarbeitern, 
Therapeuten   sowie   weiteren   beteiligten   Personen.   Wenn   die   Unterrichts-   und 
Förderplanung   in   einem   pädagogisch-vernetzten   System   in   Offenheit   und 
Transparenz gelingt, kann für den Schüler, die Klasse sowie das System Schule 
eine tragfähige und hilfreiche Struktur geschaffen werden. Zu bedenken bleibt, 
dass sich die Autismus-Spektrum-Störung nicht behandeln und aufheben, wohl 
aber prozessual beeinflussen lässt. Ziele müssen daher in enger Übereinstimmung 
und   in   kürzeren   Zeitabschnitten   überprüft   und   ggf.   angepasst   werden, 
außerschulische Hilfesysteme können erforderlich sein.
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